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Deutsche Innungsbäcker präsentieren das Wetter: Das Bäckerhandwerk im ARD Morgenmagazin!

Keiner passt besser zum Frühstück als die Deutschen Innungsbäcker mit frischen Brötchen, gutem Brot und vor allem innovativer Handwerksqualität. Deswegen präsentieren die Deutschen Innungsbäcker ab 1. April in zwei Zeiträumen für insgesamt drei Monate das Wetter im ARD Morgenmagazin. Um von der Aktion zu profitieren, sollten Innungsbäcker sich spätestens jetzt klar als solche positionieren.

Zur umsatzrelevantesten Zeit – dem Frühstück – präsentieren die Deutschen Innungsbäcker ab 1. April das Wetter im ARD Morgenmagazin und schaffen damit Aufmerksamkeit für das Bäckerhandwerk. Insgesamt sieben Mal pro Sendung wird der neu produzierte Spot ausgestrahlt und macht Lust auf gute, handwerklich hergestellte Backkunst.

Mit der Kampagne werden die Deutschen Innungsbäcker ins Bewusstsein der Zuschauer gerückt – noch vor dem ersten Biss ins Butterbrot oder dem Gang zum Brötchenholen.

Das Morgenmagazin schauten im Jahre 2018 täglich 3,74 Millionen Zuschauer. Das „MoMa“ ist damit Marktführer im Bereich der Nachrichten- und Informationssendungen am Tagesbeginn.

Im ersten Zeitraum wird der Spot von Anfang April bis Ende Mai gezeigt und fällt damit in die aufmerksamkeitsstarke Zeit rund um den Tag des Deutschen Brotes am 7. Mai. Der Feiertag des Bäckerhandwerks ist gleichzeitig auch Startschuss für die beliebte Charity-Aktion „Ein Brot, das Gutes tut“ zugunsten von BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“. Der zweite Zeitraum wird im September zum Ende der Charity-Aktion ausgestrahlt.

Das jeweils siebensekündige Intro und Outro wurde in der Innungsbäckerei Exner gedreht, die Darstellerin Jule Meggers ist Innungsbäckerin der Bäckerei Meggers und bietet dem Zuschauer das Kernprodukt an: Gutes, handwerklich hergestelltes Brot, das im Outro seinen Platz auf dem gedeckten Frühstückstisch findet.

Demnächst hier: das Making of zum TV Spot mit O-Tönen der Darstellerin Jule Meggers!

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Making-of und Interview

Die schleswig-holsteinische Bäckerei kann auf eine lange Familientradition zurück blicken. 1883 eröffnete Hermann Meggers als damals 17-jähriger die erste Bäckerei in Ellingstedt. Und das war erst der Beginn eines langen und erfolgreichen Unternehmens. Mit mittlerweile 6 Filialen, 20 Mitarbeitern und zahlreichen Wochenmärkten avancierte die Innungsbäckerei zu einer regionalen Größe. Mit dem Auftritt beim TV-Spot der Deutschen Innungsbäcker  geht Jule Meggers den nächsten Schritt zu noch größerer Bekanntheit und Popularität des erfolgreichen Familienbetriebes.

Im persönlichen Gespräch verrät uns Jule Meggers unter anderem, warum sie sich für den Beruf der Bäckerin entschieden hat, was es mit dem Familienunternehmen auf sich hat und wie sie sich ihre Zukunft vorstellt.

Sie sind Bäckerin geworden. Wieso haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?

Durch unseren Familienbetrieb hatte ich natürlich immer einen engen Bezug zu diesem Beruf. Ich habe schon im Kindesalter gerne in der Backstube geholfen. In der Oberstufe habe ich mich dann intensiver mit dem Beruf und unserem Betrieb auseinandergesetzt und mich schließlich entschlossen, eine Lehre als Bäckerin zu beginnen.

Was sind für Sie persönlich die Vor- oder Nachteile in diesem Beruf?

Mir gefällt es besonders, wie kreativ man in diesem Beruf sein kann und wie schnell man seine eigene Note in ein Produkt bringen kann, ohne dieses komplett zu verändern. Auch ist es ein schönes Gefühl, ein Grundnahrungsmittel herzustellen, das von der Menschheit gebraucht wird. Das verleiht meiner Arbeit eine ganz besondere Bedeutung.

Mit den Händen etwas zu schaffen ist nicht nur ein wahnsinnig schönes Gefühl, es ist auch extrem befriedigend, am Feierabend zu sehen, was man kreiert hat: ein tolles Produkt, greifbar, wohl duftend und lecker. Ein Produkt, dass unseren Kunden das Leben „versüßt“…

Für mich persönlich gibt es keine direkten Nachteile. Für viele ist bestimmt das frühe Aufstehen ein dicker Minuspunkt, aber der Mensch ist ja bekanntlich ein Gewohnheitstier. Die ersten zwei Wochen sind schon hart, aber wenn sich die innere Uhr erst an den neuen Rhythmus gewöhnt hat, ist es auch schnell kein Problem mehr.  Außerdem: wenn man nachts arbeitet, hat man viel vom Tag, und das finde ich echt super! Das hat man in kaum einem anderen Job: nachmittags im Sommer am Strand liegen, einfach fantastisch!

Was ist die schönste Aufgabe bei Ihrer täglichen Arbeit? Was machen Sie weniger gern?

Besonders gerne arbeite ich am Ofen und in der Konditorei. Am Ofen finde ich es immer wieder faszinierend zu sehen, wie aus dem Teig richtige Backwaren entstehen, wie sie sich während des Backprozesses verändern und wie ich das als Bäckerin steuern kann.

In der Konditorei gefällt mir diese grenzenlose Kreativität und Vielfalt, mit der ich gestalten kann, wie ich mit den richtigen Handgriffen wahre Kunstwerke erschaffen kann.

Das  Saubermachen am Ende des Arbeitstages gehört nicht unbedingt zu meiner Lieblingsbeschäftigung… aber ich denke, das geht nicht nur mir so und das ist nicht nur im Bäckerhandwerk der Fall…

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

Vor wenigen Wochen haben wir gerade einen neuen Laden in Flensburg eröffnet, welchem ich mich derzeit voll widme. Hier haben wir ein für uns gänzlich neues Konzept entwickelt. Ich bin dort vor Ort und backe die Backwaren frisch in einer komplett offenen Backstube, sodass die Kunden mir entweder beim täglichen Bäckereinkauf oder gemütlich vom Sitzbereich aus zusehen können. Das schafft nicht nur Vertrauen ins Produkt, sondern ist zudem auch spannend und unterhaltsam.

Zum Ende des Jahres plane ich meinen Meister zu machen. Hierfür habe ich ein Stipendium von „Handwerk Schleswig-Holstein e.V.“  erhalten. Über diese Chance und Unterstützung habe ich mich natürlich wahnsinnig gefreut.   

Sie arbeiten in der 5. Generation in Ihrem Familienbetrieb. Gibt es Traditionen, die bewahrt werden und gibt es Dinge, die Sie geändert haben bzw. die im Wandel begriffen sind?

Es gibt gerade im Bereich der Rezepte viele Traditionen, die meisten Kuchen oder klassischen Brote werden mittlerweile seit vielen Jahren nach unseren alten Rezepten gebacken, dies versuchen wir auch stets zu bewahren. Natürlich werden alte Rezepte hin und wieder auch etwas abgewandelt oder modernisiert, um Trends aufzugreifen. Im  Familienkreis entwickeln wir immer wieder gemeinsam neue Rezepte und Produkte, damit unseren Kunden unser Sortiment auch nicht langweilig wird.

Ist es als Frau eine größere Herausforderung, in diesem Beruf zu arbeiten?

Grundsätzlich ist es keine größere Herausforderung als Frau. Mittlerweile ist es gar nicht mehr notwendig, sich körperlich so extrem zu belasten. Man wird durch innovative Hilfsmittel und Maschinen schon extrem entlastet. Zudem arbeitet man als Bäcker/in ja immer im Team und so findet man zur Not auch immer einen Kollegen, der einem helfen kann. Rein auf das handwerkliche bezogen denke ich, dass wir Frauen den Männern in nichts nachstehen, gerade wenn es um die filigraneren Elemente des Berufes geht.

Wie kam es dazu, dass Sie Model für den TV-Spot "Deutsche Innungsbäcker" geworden sind?

Im Herbst wurden mal Models für die Nachwuchskampagne „Back Dir Deine Zukunft“ gesucht und darauf haben mich unterschiedliche Bäcker der Umgebung aufmerksam gemacht und mich vorgeschlagen. Damals wurde ich nicht genommen, aber in der Model-Kartei der Werbegemeinschaft gespeichert, sodass ich vor kurzem ganz spontan einen Anruf mit der Anfrage zum TV-Spot bekommen habe.

Wie beurteilen Sie die Dachkampagne der Deutschen Innungsbäcker? Nehmen Sie hieran teil?

Die Dachkampagne finde ich sehr sinnvoll, denn auch wir kennen es, dass Kunden reinkommen und kritische Fragen zum Bäckerhandwerk stellen. Wir versuchen gerade durch Innungsbäckeraufkleber an Türen und Tresen auf unsere Handwerksarbeit aufmerksam zu machen. Das geht natürlich wunderbar mit unserer offenen Backstube, sodass wir häufig super Feedback von den Kunden bekommen, die sich über unsere kleine Handwerksbäckerei in Ihrer Gegend sehr freuen.  Auch ich selbst versuche durch das Tragen des T-Shirts der Deutschen Innungsbäcker auf die Kampagne aufmerksam zu machen. Mittlerweile bin ich auch schon häufig auf den Werbespot positiv angesprochen worden, sodass ich die Gelegenheit genutzt habe, nochmals den Gedanken hinter der Kampagne besonders herauszustellen. Ich glaube, die Kampagne kann gut einschlagen, wenn genügend ECHTE Handwerksbäcker mitziehen.

Welche Kampagnenmaterialien der Werbegemeinschaft nutzen Sie?

Ich habe einige T-Shirts der Werbegemeinschaft und vor kurzem hatten wir einen Tag der offenen Backstube in unserer kleinen Bäckerei in Ellingstedt. Hierfür habe ich viele Plakate, Luftballons, T-Shirts, Mützen, Tüten etc. im Internet bei der Werbegemeinschaft bestellt. Das rundet unsere Ideen natürlich wunderbar ab und diesen Service finde ich super.

Wie sehen insgesamt die Marketing-Maßnahmen der Bäckerei Meggers aus und wer ist hierfür verantwortlich?

Für das Marketing setzte ich mich meist mit meinen Eltern zusammen und wir überlegen gemeinsam, was unsere Zielsetzung ist und was wir mit unserem Vorhaben bewirken wollen. Als nächstes  diskutieren wir dann die weiteren Schritte und Maßnahmen. Wenn wir uns einig geworden sind versuche ich dies, wenn notwendig graphisch, mit Freunden umzusetzen. Gleichzeitig arbeiten wir auch mit einer tollen Firma zusammen, welche uns immer mit Rat und Tat zur Seite steht.

Marketingmaßnahmen sind bei uns meist im Socialmediabereich angesiedelt, auf unserer Website, aber auch Flyer und Plakate sind bei uns noch nicht aus der Mode.

Am 7. Mai ist der Tag des Deutschen Brotes. Welche Aktion planen Sie in Ihren Bäckereien anlässlich des wichtigsten Feiertages im Bäckerkalender?

Hier werden wir wahrscheinlich mit den Werbemitteln der Werbegemeinschaft arbeiten. Gerade planen wir noch das ein oder andere Backspecial oder Backhighlight in unserer offenen Backstube in Flensburg.