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News

22. Januar 2024

Bundeskanzler Olaf Scholz besucht Schaubackstube auf der GrĂŒnen Woche

Berlin, 22. Januar 2024. Bundeskanzler Olaf Scholz besuchte am Montag die Schaubackstube der Deutschen InnungsbĂ€cker auf der GrĂŒnen Woche. Dabei war die aktuelle Lage des BĂ€ckerhandwerks GesprĂ€chsthema. 

Bei seinem Besuch in der Schaubackstube des Deutschen BĂ€ckerhandwerks auf der GrĂŒnen Woche hat Bundeskanzler Scholz zusammen mit Auszubildenden selbst Hand angelegt: Er versuchte sich darin, Hefezöpfe zu flechten. Mit Roland Ermer, PrĂ€sident des Zentralverbandes des Deutschen BĂ€ckerhandwerks, sprach er dabei auch ĂŒber aktuelle Herausforderungen der Branche. Dem Bundeskanzler wurde das aktuelle Forderungspapier des BĂ€ckerhandwerks ĂŒberreicht. 

Angesichts der andauernden Bauernproteste und der niedrigen Zustimmungswerte der Ampel-Koalition begrĂŒĂŸt PrĂ€sident Roland Ermer den Besuch des Kanzlers auf der GrĂŒnen Woche: „Es ist lobenswert, dass der Bundeskanzler die NĂ€he zu den VerbĂ€nden sucht. Gute Regierungsarbeit kann nur gelingen, wenn die Politik im Vorfeld wichtiger politischer Entscheidungen VerbĂ€nde und Praktiker rechtzeitig einbindet und so verhindert, dass es zu folgenschweren Fehlentscheidungen kommt“, ist Roland Ermer ĂŒberzeugt. 

Dabei betont er, dass das mittelstĂ€ndisch geprĂ€gte Handwerk jederzeit mit VorschlĂ€gen, Expertise und dem Angebot zur UnterstĂŒtzung bereitsteht. „Die Politik sollte diese Kompetenz nutzen und die betroffenen VerbĂ€nde in politische Prozesse einbinden“, bringt es Ermer auf den Punkt. „Gute Gesetze brauchen Zeit, denn jede neue Regelung sollte im Vorfeld auf ihre Praxistauglichkeit geprĂŒft werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass politische Entscheidungen von der breiten Mehrheit mitgetragen und nicht im Nachhinein korrigiert werden mĂŒssen. Dies ist fĂŒr das Vertrauen in die Regierungsarbeit und letztlich auch fĂŒr den Zusammenhalt der Gesellschaft von großer Bedeutung“, so Ermer weiter. Das Handeln der Regierung mĂŒsse sich an der Zustimmung und UnterstĂŒtzung der Menschen messen lassen. 

 

Über den Zentralverband des Deutschen BĂ€ckerhandwerks e.V.

Der 1948 gegrĂŒndete Zentralverband vertritt die deutschen InnungsbĂ€cker auf lokaler und regionaler sowie Bundes- und EU-Ebene. Als Spitzenverband des backenden Gewerbes in Deutschland verfolgt er die Interessen von deutschlandweit ĂŒber 9.600 Betrieben mit knapp 240.000 BeschĂ€ftigten und einem Jahresumsatz von 16,27 Milliarden Euro in BĂ€ckereien und Konditoreien. Der Zentralverband setzt sich auf allen politischen Ebenen gemeinsam mit den LandesinnungsverbĂ€nden und den BĂ€ckerinnungen fĂŒr die Interessen seiner Mitglieder ein und sichert bzw. verbessert so die unternehmerischen Rahmenbedingungen der deutschen InnungsbĂ€cker. Auch die Förderung des Nachwuchses ist ein zentraler Punkt in der Verbandsarbeit. Mit Initiativen wie „BĂ€ckman“ oder „Back dir deine Zukunft“ werden gezielt Kinder und Jugendliche auf den Beruf des BĂ€ckers aufmerksam gemacht. Genuss- und backinteressierte Verbraucher können sich zudem ĂŒber die sozialen KanĂ€le und die Internetseite der InnungsbĂ€cker www.innungsbĂ€cker.de rund um die Themen Brot, Backwaren und das BĂ€ckerhandwerk informieren. Der Zentralverband wird durch das PrĂ€sidium des BĂ€ckerhandwerks mit Roland Ermer als PrĂ€sidenten sowie dem HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Friedemann Berg vertreten. Weitere Informationen zum ZV unter: www.baeckerhandwerk.de.

Pressekontakt:

Zentralverband des Deutschen BĂ€ckerhandwerks e.V.
Susan Hasse
Tel: (030) 20 64 55-42
E-Mail: presse@baeckerhandwerk.de
Internet: www.baeckerhandwerk.de