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Treffpunkt Schaubackstube: Erfolgreicher Messeauftritt des Bäckerhandwerks

Die Schaubackstube der Deutschen Innungsbäcker auf der Grünen Woche in Berlin erwies sich auch in diesem Jahr als zentraler Treffpunkt. Neben zahlreichen Verbrauchern nutzten auch Vertreter der Bundes- und Landespolitik die Gelegenheit zum Austausch vor Ort. Unter den Gästen waren unter anderem Bundesernährungsminister Alois Rainer, die Bundesministerinnen Dorothee Bär und Karin Prien sowie Staatssekretärin Gitta Connemann.

Berlin, 29.01.2026. Der Messeauftritt der Innungsbäcker auf der Grünen Woche hat sich als wichtige Plattform für Dialog und Interessenvertretung etabliert: „Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Situation ist der direkte Austausch mit der Politik unverzichtbar“, betont Roland Ermer, Präsident des Zentralverbandes. „Die Messe bot uns die Möglichkeit, politischen Entscheidungsträgern die Bedeutung unseres Handwerks zu vermitteln und zentrale Themen wie ein modernes Arbeitszeitrecht, Bürokratieabbau, Fachkräftesicherung zu adressieren. Die Grüne Woche ist dabei wichtiger Ausganspunkt für die weitere Zusammenarbeit“, so Ermer.

Gemeinsam mit der Akademie Berlin-Brandenburg, dem Deutschen Brotinstitut sowie Vertretern der Bäckernationalmannschaft präsentierte der Zentralverband die Qualität und gesellschaftliche Bedeutung des Bäckerhandwerks. Ein weiterer Höhepunkt war das feierliche Anschneiden des Roggenbrotes, das zum Brot des Jahres 2026 gekürt wurde. Bundesernährungsminister Alois Rainer stellte gemeinsam mit Präsident Roland Ermer diesen Klassiker der deutschen Brotkultur den Messebesuchern vor. Siehe: Presse-Info 

Ein besonderer Fokus des Messeauftritts lag in diesem Jahr zudem auf dem engen Schulterschluss mit anderen Verbänden entlang der Wertschöpfungskette. Insbesondere der Austausch und die Zusammenarbeit mit den Verbänden der Getreideversorgung sowie des Lebensmittelhandwerks wurden durch gemeinsame Veranstaltungen weiter intensiviert. Ziel ist es, gemeinsame Positionen zu stärken und gegenüber der Politik geschlossen aufzutreten – insbesondere bei Fragen der Energie und Rohstoffversorgung sowie der Zukunft des Lebensmittelhandwerks in Deutschland.

So fand im Rahmen der Messe der Backwarengipfel statt, an dem die Verbände der Backwaren-Wertschöpfungskette (Mühlen, Bäcker, Großbäcker, Konditoren und Backzutatenverband) teilnahmen. Gemeinsam forderten sie einen politischen Befreiungsschlag. Die Verbände waren sich einig, dass praxistaugliche und verlässliche politische Rahmenbedingungen bei Energie und Rohstoffen sowie der konsequente Bürokratieabbau notwendig seien, um Brot und Backwaren in ihrer Vielfalt zu erhalten. Denn die Versorgungssicherheit mit dem „Grundnahrungsmittel Nr. 1“ sei kein Selbstläufer. Siehe: Presse-Info

„Das Konzept der Schaubackstube auf dem Erlebnis-Bauernhof hat sich einmal mehr als erfolgreich erwiesen“, resümiert Hauptgeschäftsführer Friedemann Berg. „In zahlreichen Gesprächen konnten wir über die aktuelle Lage des Bäckerhandwerks informieren, unsere Forderungen erläutern und Kontakte weiter vertiefen.“ Am Stand begrüßte der Zentralverband neben Bundesernährungsminister Alois Rainer zahlreiche weitere Vertreter der Bundesregierung und der Landesregierungen, so etwa Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU), Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU), den regierenden Bürgermeister von Berlin Kai Wegner (CDU), den niedersächsischen Ministerpräsident Olaf Lies (SPD), Landwirtschaftsminister Till Backhaus aus Mecklenburg-Vorpommern (SPD), den bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler), die Berliner Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) sowie unseren amtierenden Brotbotschafter ZDH-Präsident Jörg Dittrich. Aus Brüssel kamen unter anderem EU-Landwirtschaftskommissar Christophe Hansen sowie Vertreter des EU-Parlamentes in der Schaubackstube vorbei. Auch seine Exzellenz Ron Prosor, Botschafter des Staates Israel in Deutschland, besuchte den Stand des Bäckerhandwerks und ließ sich dort in der Kunst des Brezelschlingens unterweisen.

Ein besonderer Dank gilt der debag Deutsche Backofenbau GmbH, deren moderne Ofen- und Kühltechnik maßgeblich zum erfolgreichen Messeauftritt beigetragen hat.

Über den Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V.

Der 1948 gegründete Zentralverband vertritt die deutschen Innungsbäcker auf lokaler und regionaler sowie Bundes- und EU-Ebene. Als Spitzenverband des backenden Gewerbes in Deutschland verfolgt er die Interessen von deutschlandweit über 9.600 Betrieben mit knapp 240.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 16,27 Milliarden Euro in Bäckereien und Konditoreien. Der Zentralverband setzt sich auf allen politischen Ebenen gemeinsam mit den Landesinnungsverbänden und den Bäckerinnungen für die Interessen seiner Mitglieder ein und sichert bzw. verbessert so die unternehmerischen Rahmenbedingungen der deutschen Innungsbäcker. Auch die Förderung des Nachwuchses ist ein zentraler Punkt in der Verbandsarbeit. Mit Initiativen wie „Bäckman“ oder „Back dir deine Zukunft“ werden gezielt Kinder und Jugendliche auf den Beruf des Bäckers aufmerksam gemacht. Genuss- und backinteressierte Verbraucher können sich zudem über die sozialen Kanäle und die Internetseite der Innungsbäcker www.innungsbäcker.de rund um die Themen Brot, Backwaren und das Bäckerhandwerk informieren. Der Zentralverband wird durch das Präsidium des Bäckerhandwerks mit Roland Ermer als Präsidenten sowie dem Hauptgeschäftsführer Dr. Friedemann Berg vertreten. Weitere Informationen zum ZV unter: www.baeckerhandwerk.de.