Wie auf der Mitgliederversammlung des ZV im Herbst 2025 beschlossen, baut der Verband seine europapolitische Kompetenz weiter aus und schafft dazu eine Stelle in Brüssel. Für die Position konnte Sabrina Stief gewonnen werden, sie wird künftig als Direktorin Europaangelegenheiten die europapolitische Kompetenz des ZV nachhaltig stärken.
"Mit ihrer fundierten Ausbildung und langjährigen Erfahrung in Brüssel übernimmt sie die strategische Weiterentwicklung der europäischen Interessenvertretung des Bäckerhandwerks”, so Friedemann Berg, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes.
Geboren am 28. Januar 1992 in Wiesbaden, absolvierte sie nach dem Abitur in München ein Studium der Europäischen Rechtslinguistik in Köln sowie einen Master in Politikwissenschaft mit Schwerpunkt European Studies in Mainz, Dijon und Opole, dem ehemaligen Oppeln. Beruflich sammelte sie zunächst wertvolle Erfahrungen beim TIC Council in Brüssel, einem internationalen Handelsverband für Prüfdienstleister. Seit 2020 leitete sie das Brüsseler Büro des ZDH und ist dort für die politische Beobachtung, Analyse und Interessenvertretung auf EU-Ebene verantwortlich.
Als Direktorin Europaangelegenheiten beim Zentralverband koordiniert sie künftig die europapolitischen Aktivitäten, vertritt die Interessen des Bäckerhandwerks gegenüber den EU-Institutionen und baut strategische Netzwerke aus. Zudem identifiziert sie frühzeitig relevante regulatorische Entwicklungen und bringt die Positionen des Handwerks gezielt in europäische Gesetzgebungsprozesse ein.
Der Zentralverband reagiert damit auf die stetig wachsende Bedeutung der europäischen Politik auf die Betriebe des Bäckerhandwerks, bis hin in die Regionen. Bereits jetzt kommen wohl mehr als 50 Prozent der für die Lebensmittelwirtschaft relevanten Vorschriften unmittelbar oder mittelbar aus Brüssel.
Stand: 10. April 2026