Berlin, 6. Januar 2026. Auch 2026 präsentiert sich das deutsche Bäckerhandwerk auf der Grünen Woche (19.01. – 25.01.2026) in Berlin. Während die Messebesucherinnen und -besucher in der Schaubackstube die handwerkliche Herstellung hochwertiger Backwaren erleben können, steht für den Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks vor allem der politische Dialog im Mittelpunkt. In diesem Jahr treffen sich Vertreter des Lebensmittelhandwerks, um über aktuelle Herausforderungen und politische Lösungsansätze zu sprechen.
Als größte Messe der Ernährungswirtschaft ist die Grüne Woche jährlich ein Publikumsmagnet – nicht nur für Verbraucherinnen und Verbraucher, sondern auch für politische Entscheidungsträger. Das Bäckerhandwerk präsentiert sich wie in den vergangenen Jahren mit seiner Schaubackstube im Erlebnis-Bauernhof in Halle 3.2. Dort präsentieren erfahrene Bäckermeisterinnen und Bäckermeister aus dem gesamten Bundesgebiet ihr Können, geben Einblicke in Herstellungsprozesse und informieren über die Vielfalt des Bäckerhandwerks.
Gleichzeitig bietet die Schaubackstube einen zentralen Anlaufpunkt für politische Gäste, die sich ein direktes Bild von der Bedeutung des Bäckerhandwerks für die Deutschen Brotkultur, aber auch für Versorgungssicherheit und regionale Wertschöpfung machen können. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Bundespolitik werden auch zahlreiche Landespolitiker sowie Experten aus Ministerien und Fachbehörden erwartet. „Am Stand der Innungsbäcker steht auch 2026 der intensive Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Fachpolitik im Fokus. Wir erwarten zahlreiche Politiker an unserem Messestand und haben mit dem Backwarengipfel ein echtes Highlight zu bieten“, so Roland Ermer, Präsident des Zentralverbandes.
Der Zentralverband nutzt als Interessenvertretung des Bäckerhandwerks die Messe, um zentrale Anliegen des Bäckerhandwerks deutlich zu adressieren. Dazu gehören verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen, ein modernes Arbeitszeitrecht, bezahlbare Energie, der Abbau bürokratischer Belastungen sowie tragfähige Konzepte gegen den anhaltenden Fachkräftemangel. „Die Grüne Woche bietet hierfür eine ideale Plattform, da hier das politische Fachpublikum und das Lebensmittelhandwerk gleichermaßen vertreten sind“, so Roland Ermer weiter.
Gute Interessenvertretung braucht enge Verbündete: Die Grüne Woche bietet auch eine Plattform, um den Schulterschluss mit anderen Gewerken und Fachverbänden zu stärken. Besonderes Highlight wird dabei ein Empfang des Lebensmittelhandwerks am 22. Januar sein: In einer Podiumsdiskussion mit Spitzenvertretern des Fleischer-, Konditoren- und Bäckerhandwerks werden aktuelle Themen der mittelständisch geprägten Branchen diskutiert und politische Forderungen formuliert. Bereits am 20. Januar um 13.30 Uhr wird am Stand der Innungsbäcker zudem mit dem Backwarengipfel eine hochkarätig besetze Podiumsdiskussion von Vertretern der Getreidewertschöpfungskette (Mühlen-, Backzutatenhersteller, Konditoren und Bäcker) stattfinden. Diese stellt die aktuellen Herausforderungen der Ernährungswirtschaft in den Fokus.
Auch im Bereich Nachwuchsförderung und Ausbildung setzt der Zentralverband auf der Grünen Woche Akzente: Am Messestand absolvieren Berliner Azubis aus dem Bereich Bäckereifachverkauf Teile ihrer überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung. Gleichzeitig informieren erfahrene Brotexperten und Fachkräfte über Berufsbilder und Karrierewege im Bäckerhandwerk – ein wichtiges Signal an die Politik, die Nachwuchssicherung im Handwerk gezielt zu unterstützen. Am benachbarten Stand der i.m.a. (Stand 101) werden an den Messetagen Grundschulkinder und Oberschüler zu einem Frühstück erwartet: Mit frischen Backwaren für einen gesunden Start in den Tag machen Brotexperten den Jüngsten das Bäckerhandwerk schmackhaft.
Am Dienstag, den 20. Januar um 10.30 Uhr steht ein weiterer Höhepunkt an: In der BMLEH-Halle 23a wird Bundesernährungsminister Alois Rainer gemeinsam mit ZV-Präsident Roland Ermer das „Brot des Jahres 2025“ dem Messepublikum erstmals vorstellen.