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Christopher Kruse zum neuen Generalsekretär der CEBP ernannt

Die Europäische Bäcker- und Konditorenvereinigung CEBP (Confédération européenne de la boulangerie-pâtisserie) hat den Geschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks, Christopher Kruse, zum neuen Generalsekretär ernannt. Die Entscheidung fiel im Rahmen der Vorstandssitzung des europäischen Branchenverbands in Thessaloniki.

Berlin, 9. März 2026. Christopher Kruse folgt auf den langjährigen Generalsekretär José María Fernández del Vallado, der seine Ämter in der CEBP sowie im Weltverband aus gesundheitlichen Gründen im Sommer niederlegen wird. CEBP-Präsident Roland Ermer würdigte dessen Engagement für die europäische Branche: „José María Fernández del Vallado hat sich über viele Jahre mit großem Einsatz für die europäische Bäcker- und Konditorenfamilie stark gemacht. Mit seiner Erfahrung und seinem diplomatischen Geschick hat er die Zusammenarbeit innerhalb Europas maßgeblich geprägt. Dafür danken wir ihm sehr herzlich und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“

Der offizielle Amtswechsel wird im Rahmen der Generalversammlung der CEBP am Tag des Deutschen Brotes am 5. Mai in Berlin stattfinden. Der künftige Generalsekretär Christopher Kruse, der zugleich stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes ist, sieht seine neue Aufgabe vor allem darin, die Interessen des europäischen Bäcker- und Konditorenhandwerks auf EU-Ebene noch stärker zu bündeln und zu vertreten:
„Ein großer Teil der Gesetzgebung entsteht heute auf europäischer Ebene in Brüssel. Umso wichtiger ist es, dass das Bäcker- und Konditorenhandwerk dort mit einer starken und gemeinsamen Stimme spricht. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unseren Mitgliedsverbänden die Zusammenarbeit in Europa weiter zu stärken und die Interessen unserer Branche wirksam zu vertreten.“

Der CEBP (Confédération européenne de la boulangerie-pâtisserie) vertritt als europäischer Dachverband die Interessen der Bäcker- und Konditorenverbände gegenüber den EU-Institutionen. Der Verband hat seinen Sitz in Brüssel und vereint derzeit 13 Mitgliedsorganisationen aus 12 europäischen Ländern. Er arbeitet mit dem europäischen Verband der Großbäcker AIBI, dem Verband der Backzutatenhersteller Fedima, dem Verband der Mühlen European Flour Millers und dem Verband der Hefehersteller COFALEC in der Bread Initiative eng zusammen und ist Mitglied von SMEunited.

Über den Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V.

Der 1948 gegründete Zentralverband vertritt die deutschen Innungsbäcker auf lokaler und regionaler sowie Bundes- und EU-Ebene. Als Spitzenverband des backenden Gewerbes in Deutschland verfolgt er die Interessen von deutschlandweit über 9.600 Betrieben mit knapp 240.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 16,27 Milliarden Euro in Bäckereien und Konditoreien. Der Zentralverband setzt sich auf allen politischen Ebenen gemeinsam mit den Landesinnungsverbänden und den Bäckerinnungen für die Interessen seiner Mitglieder ein und sichert bzw. verbessert so die unternehmerischen Rahmenbedingungen der deutschen Innungsbäcker. Auch die Förderung des Nachwuchses ist ein zentraler Punkt in der Verbandsarbeit. Mit Initiativen wie „Bäckman“ oder „Back dir deine Zukunft“ werden gezielt Kinder und Jugendliche auf den Beruf des Bäckers aufmerksam gemacht. Genuss- und backinteressierte Verbraucher können sich zudem über die sozialen Kanäle und die Internetseite der Innungsbäcker www.innungsbäcker.de rund um die Themen Brot, Backwaren und das Bäckerhandwerk informieren. Der Zentralverband wird durch das Präsidium des Bäckerhandwerks mit Roland Ermer als Präsidenten sowie dem Hauptgeschäftsführer Dr. Friedemann Berg vertreten. Weitere Informationen zum ZV unter: www.baeckerhandwerk.de.

Susan
Hasse
Pressereferentin