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Bundesakademie Weinheim eröffnet Zukunftscampus für das Bäckerhandwerk

Weinheim, 1.11.2026. Insgesamt 13,3 Millionen Euro wurden in investiert, um die Bundesakademie des Deutschen Bäckerhandwerks in Weinheim umfassend zu modernisieren und die Kapazität zu erweitern. Der neue Zukunftscampus verbindet modernste Backtechnologie mit energieeffizienter Infrastruktur und schafft optimale Voraussetzungen für die Weiterbildung von Fachkräften. Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks dankt dem Land Baden-Württemberg und dem Bund für ihre maßgebliche Förderung.

Hightech für das Handwerk: Mit einem modernisierten Gästehaus und einem erweiterten Technologiezentrum stellt die Bundesakademie des Deutschen Bäckerhandwerks in Weinheim die Weichen für die Zukunft der Branche. Rund 13,3 Millionen Euro wurden insgesamt in die Modernisierung und Erweiterung investiert. Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks sieht darin ein starkes Signal für die berufliche Qualifizierung und die Zukunftsfähigkeit des Bäckerhandwerks. 

„Wer die Zukunft des Bäckerhandwerks sichern will, muss in Menschen, Wissen und moderne Technik investieren. Genau das leisten wir mit dem neuen Campus in Weinheim. Mit der modernisierten Bundesakademie schaffen wir einen Zukunftscampus für das Bäckerhandwerk: mit modernster Backtechnologie, digitalen Möglichkeiten und energieeffizienter Infrastruktur. Hier werden die Fachkräfte weitergebildet, die unser Handwerk morgen brauchen wird. Das stärkt die Zukunftsfähigkeit unserer Branche“, betont Roland Ermer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks bei der feierlichen Eröffnung. 

Das Land Baden-Württemberg fördert die Modernisierung mit rund 3,3 Millionen Euro, der Bund trägt 45 Prozent der Gesamtkosten. Die Akademie selbst übernimmt die verbleibenden Kosten. Mit der Investition wurde eine umfassend modernisierte Bildungsinfrastruktur ermöglicht, die den Anforderungen an zeitgemäße Aus- und Weiterbildung ebenso gerecht wird, wie den steigenden Ansprüchen an Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit: „Die Modernisierung eröffnet uns neue Möglichkeiten, praxisnah und auf höchstem Niveau auszubilden. Wir wollen Fachkräfte bestmöglich auf die Herausforderungen von morgen vorbereiten und ihnen Raum geben, Neues auszuprobieren und voneinander zu lernen. Für die Förderung des Projektes danken wir dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und dem Bund ausdrücklich für die Förderung und die Unterstützung dieses wichtigen Zukunftsprojekts“, so Thomas Muschelknautz, Geschäftsführer der Bundesakademie Weinheim.

Modernisierte Lehr-Backstuben, digitale Steuerungssysteme und energieeffiziente Öfen eröffnen neue Möglichkeiten, innovative Verfahren praxisnah zu vermitteln. Ergänzt wird die Ausstattung durch einen zusätzlichen Multifunktionsraum, Lehrerbüros und weitere Nebenräume. Das bestehende Gästehaus wurde technisch und energetisch auf den neuesten Stand gebracht.

Auch das Land Baden-Württemberg unterstreicht die Bedeutung der Investition für die Fachkräftesicherung und die Stärkung des Mittelstands. Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Dörflinger betont: „Heute wird das Ergebnis einer zukunftsgerichteten Investition präsentiert, die den Mittelstand stärkt, die Qualität der Beruflichen Aus- und Weiterbildung sichert und die Fachkräftequalifizierung voranbringt: ein klarer Wachstumsschub für das Land. Weinheim beweist: Hightech und Handwerk sind keine Gegensätze, sie bedingen einander, so Staatssekretär Dörflinger, bei der Eröffnungsfeier in Weinheim. 

Die Bundesakademie des Deutschen Bäckerhandwerks in Weinheim ist die zentrale Bildungseinrichtung aller Landesinnungsverbänden und des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks. Sie bietet Meisterausbildungen, Weiterbildungen, wie etwa zum Brot-Sommelière sowie Seminare und Verkaufsschulungen an. Zugleich ist sie offizielles Bundesleistungszentrum für Bäcker. 

 

 

Über den Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V.

Der 1948 gegründete Zentralverband vertritt die deutschen Innungsbäcker auf lokaler und regionaler sowie Bundes- und EU-Ebene. Als Spitzenverband des backenden Gewerbes in Deutschland verfolgt er die Interessen von deutschlandweit über 9.600 Betrieben mit knapp 240.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 16,27 Milliarden Euro in Bäckereien und Konditoreien. Der Zentralverband setzt sich auf allen politischen Ebenen gemeinsam mit den Landesinnungsverbänden und den Bäckerinnungen für die Interessen seiner Mitglieder ein und sichert bzw. verbessert so die unternehmerischen Rahmenbedingungen der deutschen Innungsbäcker. Auch die Förderung des Nachwuchses ist ein zentraler Punkt in der Verbandsarbeit. Mit Initiativen wie „Bäckman“ oder „Back dir deine Zukunft“ werden gezielt Kinder und Jugendliche auf den Beruf des Bäckers aufmerksam gemacht. Genuss- und backinteressierte Verbraucher können sich zudem über die sozialen Kanäle und die Internetseite der Innungsbäcker www.innungsbäcker.de rund um die Themen Brot, Backwaren und das Bäckerhandwerk informieren. Der Zentralverband wird durch das Präsidium des Bäckerhandwerks mit Roland Ermer als Präsidenten sowie dem Hauptgeschäftsführer Dr. Friedemann Berg vertreten. Weitere Informationen zum ZV unter: www.baeckerhandwerk.de.

Susan
Hasse
Pressereferentin