Suchbegriff eingeben

  • Home
  • Aktuelles
  • Blog Beitrag
  • Allgemeinverbindlichkeit stärkt Attraktivität des Bäckerhandwerks für den Nachwuchs

Allgemeinverbindlichkeit stärkt Attraktivität des Bäckerhandwerks für den Nachwuchs

Rückwirkend zum 1. März 2025 ist der aktuelle Tarifvertrag für Auszubildende nun allgemeinverbindlich erklärt worden. Der Tarifvertrag gilt somit bundesweit für alle Betriebe des deutschen Bäckerhandwerks, sodass alle Azubis Anspruch auf die darin festgelegten Ausbildungsvergütungen haben.

Berlin, 8. Januar 2026.  Der zum 1. März in Kraft getretene Tarifvertrag für die Auszubildenden des Bäckerhandwerks ist rückwirkend durch Unterzeichnung der Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas allgemeinverbindlich erklärt worden. Damit gilt der Tarifvertrag für alle, die eine Ausbildung in einem Betrieb des Bäckerhandwerks machen. Der Zentralverband  des Deutschen Bäckerhandwerks und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hatten am 28. Januar 2025 einen neuen Tarifvertrag abgeschlossen und beim Bundesarbeitsministerium die Allgemeinverbindlichkeit beantragt. „Die Erhöhung der Ausbildungsvergütung macht die Ausbildung im Bäckerhandwerk attraktiver“, bringt es Roland Ermer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks auf den Punkt. „Zu einer Ausbildung, die sich lohnt, gehört mehr als der finanzielle Aspekt. Deshalb unterstützen wir Auszubildende und Ausbildungsbetriebe mit verschiedenen Angeboten.“

Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks bietet den Azubis mit der Kampagne „Back Dir Deine Zukunft“ (www.bddz.de) umfangreiche Unterstützungs-angebote. Dazu zählen die digitale Berichtsheft-App, die den Ausbildungsalltag erleichtert sowie die kostenlose Lernplattform „Azubi-Campus“, die beim Vertiefen von Fachwissen und bei der Prüfungsvorbereitung unterstützt. Ergänzend helfen mehrsprachige Sprach-Flyer mit Übersetzungen wichtiger Fachbegriffe in 13 Sprachen beim Einstieg in das Bäckerhandwerk.

Mit diesen Maßnahmen unterstreicht der Zentralverband sein Bestreben, die Ausbildung im Bäckerhandwerk auch zukünftig attraktiv aufzustellen und junge Menschen für die Branche zu begeistern. „Die Kombination aus fairer Ausbildungsvergütung, modernen Lernhilfen und praxisnaher Unterstützung trägt dazu bei, das Bäckerhandwerk als attraktiven und zukunftssicheren Ausbildungsbranche weiter zu stärken“, ist Roland Ermer überzeugt. Mit einem Plus von 17 Prozent bei neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Beruf Bäcker/Bäckerin sowie 9,3 Prozent mehr Neuverträgen im Beruf der Bäckereifachverkäufer/-in punktet die Branche beim Nachwuchs. „Die gestiegenden Azubi-Zahlen zeigen, dass diese Maßnahmen wirken. Wir senden ein klares Signal an junge Menschen: Wer bei uns lernt, erhält eine sichere, sinnstiftende Ausbildung – und eine faire Ausbildungsvergütung“, so Ermer weiter. 

Tarifvertrag im Überblick:

  • 1. Ausbildungsjahr: 1.020 Euro brutto ab März 2025 → 1.070 Euro brutto ab März 2026

  • 2. Ausbildungsjahr: 1.090 Euro brutto ab März 2025 → 1.140 Euro brutto ab März 2026

  • 3. Ausbildungsjahr: 1.230 Euro brutto ab März 2025 → 1.280 Euro brutto ab März 2026

Teilüberschrift falls gewünscht teilweise gelb unterlegt

Hier kommt der Text hin. Wenn Bilder gewünscht sind IM Text, dann hier oben unter "BILD" ein Bild einfügen. Wenn danach wieder Text kommen soll, ein weiteres INHALTSELEMENT danach einfügen.

Über den Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V.

Der 1948 gegründete Zentralverband vertritt die deutschen Innungsbäcker auf lokaler und regionaler sowie Bundes- und EU-Ebene. Als Spitzenverband des backenden Gewerbes in Deutschland verfolgt er die Interessen von deutschlandweit über 9.600 Betrieben mit knapp 240.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 16,27 Milliarden Euro in Bäckereien und Konditoreien. Der Zentralverband setzt sich auf allen politischen Ebenen gemeinsam mit den Landesinnungsverbänden und den Bäckerinnungen für die Interessen seiner Mitglieder ein und sichert bzw. verbessert so die unternehmerischen Rahmenbedingungen der deutschen Innungsbäcker. Auch die Förderung des Nachwuchses ist ein zentraler Punkt in der Verbandsarbeit. Mit Initiativen wie „Bäckman“ oder „Back dir deine Zukunft“ werden gezielt Kinder und Jugendliche auf den Beruf des Bäckers aufmerksam gemacht. Genuss- und backinteressierte Verbraucher können sich zudem über die sozialen Kanäle und die Internetseite der Innungsbäcker www.innungsbäcker.de rund um die Themen Brot, Backwaren und das Bäckerhandwerk informieren. Der Zentralverband wird durch das Präsidium des Bäckerhandwerks mit Roland Ermer als Präsidenten sowie dem Hauptgeschäftsführer Dr. Friedemann Berg vertreten. Weitere Informationen zum ZV unter: www.baeckerhandwerk.de.

Susan
Hasse
Pressereferentin